Besucherbericht Gasthof Goldenes Lamm // Weißenbach vom 27.06.2014

Aufgrund meiner Tätigkeit als Berater der Tiroler Wirtshauskultur und somit Betreuer der Gastronomen bin ich naturgemäß sehr viel im Land Tirol unterwegs. Die „Gastronomie-Szene“ ist mir bestens bekannt und Einblicke darin habe ich in umfassender Weise.

Ich bin bekennender Traditionalist, das heißt ich schätze die regionale Küche und die Qualität hochwertiger Lebens-Mittel. So bin ich zusätzlich von der Agrar Markt Austria damit beauftragt, die Herkunft der Rohstoffe im Sinne des AMA Gastrosiegels zu kontrollieren. Nun, bei Familie René Schweißgut und Frau Corina Vieweger stelle ich auch in diesem Jahr erneut fest, dass großer Wert auf die Qualität und die Herkunft gelegt wird.

Der Küchenchef, Herr Leopold Göttinger ist ein ausgezeichneter Koch und ich durfte mich wie folgt erfreuen:

Klare Wurzelsuppe mit Kaspreßknödel. Die freundliche und höfliche Service-Mitarbeiterin, Frau Eva reichte mir in einer großen, hübsch gestalteten Suppenschale eine vorzügliche Rindssuppe. Diese war heiß, von kräftigem Geschmack und tadelloser Farbe. Der Kaspressknödel war kompakt und dennoch flaumig genug sowie von allerbester Qualität. Frischer Schnittlauch rundete diesen Tiroler Suppenklassiker perfekt ab.

Als Hauptgericht erbat ich mir die Tiroler Kartoffel mit Speck, Zwiebeln, Champignons und Sauerrahm-Schnittlauchsauce. Eva reichte mir ein höchst attraktives Porzellan-Töpfchen mit der Sauerrahm-Schnittlauchsauce. Alsbald servierte sie mir ein vorzügliches Mittagsessen, welches meines Erachtens perfekt zu dieser frühsommerlichen Jahreszeit passt. 4 mittelgroße, speckige Tiroler Früherdäpfel befanden sich im tiefen Porzellanteller. Dazu gab es die besagten, sautierten Pilze, knusprig gebackene Scheiben vom Bauchspeck, frische Kräuter wie Kräusel- und Blattpetersilie, Salbei und ein Bündchen vom wilden Majoran aus der Steiermark. Als optische Aufwertung und essbarer Garnitur gab es noch ein wenig Kapuzinerkresse. Den gemischten Salat holte ich mir vom legendären Salatbuffet ab. 13 Sorten durchwegs frische und bestens marinierte Salate konnte ich zählen. Ebenso etliche feine Dressings, Öle und Essig.

Nun, hier sind Könner am Werk. Die Küchenmannschaft (Frauenschaft) um Herrn Leopold Göttinger hat sich selbst übertroffen. Auch die Gäste an den Nebentischen waren voll des Lobes. Das Verhältnis von Preis zu Leistung ist im Hotel Gasthof Goldenes Lamm ein ausgezeichnetes.

Über die freundliche Service-Mitarbeiterin, Frau Eva darf ich wie folgt berichten. Sie macht eine „Integrative Lehre“, d.h. es handelt sich um eine geförderte Lehre, sie befindet sich im 1. Lehrjahr. Ihr ehrliches Bemühen, ihre Höflichkeit, Freundlichkeit und Umsicht haben mir sehr gut gefallen. Ein großes Bravo an dieser Stelle an Eva! – Aber auch nicht zu vergessen die Wirtsleute. Mit Engagement, Professionalität und dennoch einer besonderen Liebenswürdigkeit führen sie ihren Betrieb. Alles ist bestens arrangiert, blitzsauber und ordentlich.

Es war wieder einmal eine besondere Freude, im Gasthof Hotel Goldenes Lamm verweilt zu haben. Dieses Tiroler Wirtshaus kann ich jedermann uneingeschränkt empfehlen.

Freitag, 27. Juni 2014

 

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Besucherbericht // Hotel Gasthof Goldenes Lamm ***, Weissenbach/Lechtal vom 18.06.2013

Der Sohn des Hauses, Herr René Schweißgut hat per 1. April 2013 den Betrieb von seinem Vater übernommen. Unterstützt wird er von seiner sympathischen und tüchtigen Frau Corina Vieweger.

Zur jährlichen Überprüfung vom AMA Gastrosiegel habe ich mich angemeldet, ich wusste aber nicht, dass der Gasthof am Dienstagmittag geschlossen ist. Dennoch konnte ich mit Corina meinen Auftrag abarbeiten und so erledigte ich sowohl die physische Kontrolle wie auch die Durchsicht der Buchhaltungsunterlagen.

Wie auch in den letzten Jahren präsentiert sich der Betrieb von seiner besten Seite. Alles ist sehr gepflegt, sauber und ordentlich arrangiert. Die Speisenkarte hat sich kaum geändert, sie ist übersichtlich gestaltet, das Angebot ist umfassend und ausgewogen.

Der Chef des Hauses, Herr René Schweißgut empfahl mir wie folgt: Hirsch Gordon bleu mit Spätzle. Ich war erstaunt, kannte ich doch das Gericht in dieser Form noch nicht.

Obwohl ich zu früh zum Abendessen war, bereitete mir René ein wirklich vorzügliches Wildgericht zu. Das Fleisch war zart und wohlschmeckend, die fein gewürzte Fülle bestand aus gehackten Champignons, Schinken und Käse. Als Garnitur befanden sich zudem auf dem Teller feine, hausgemachte Spätzle, eine Physalis, eine Scheibe von der Zitrone und ein Sträußchen vom Rosmarin. Des Weiteren gab es in einer extra Sauciere eine braune Wildsauce und in einer kleinen Glasschüssel etwas Preiselbeerkompott.

Die Zubereitung des Gerichtes war ausgezeichnet, die Präsentation wie auch die Portionsgröße kann mit sehr gut beurteilt werden.

Die freundliche Service-Mitarbeiterin Frau Csence Rékai stammt aus Ungarn. Sie spricht sehr gut Deutsch, besonders gefallen hat mir jedoch ihre Freundlichkeit, Höflichkeit und Aufmerksamkeit.

Mit René hatte ich noch ein offenes und umfassendes Gespräch über seinen Betrieb im Besonderen und über die Tourismuswirtschaft im Allgemeinen.

Vom Tiroler Wirtshaus Gasthof Goldenes Lamm der Familie René Schweißgut kann ich auch in diesem Jahr wiederum das Allerbeste berichten. Ich wünsche der jungen Familie Glück, Erfolg und viel Freude bei ihrer neuen (alten) Aufgabe.

Dienstag, 18. Juni 2013 Ernst Schmiedhuber

 

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Besucherbericht GH Goldenes Lamm // Weißenbach vom 05.06.2012

Jedes Jahr freue ich mich wieder auf meinen Besuch bei Familie Schweissgut in Weissenbach. Den Chef des Hauses, Herrn Roland Schweissgut kenne und schätze ich nunmehr seit einigen Jahren ob seines fundierten Fachwissens und seiner Liebe zur „Fischerei“. Er verfügt über eigene Fischgewässer und ich darf hier immer wieder von seinen Ausführungen lernen und profitieren.

Zur jährlichen Überprüfung des AMA Gastrosiegels habe ich mich angemeldet und so besuche ich seine Tochter Jessica und den Sohn René in der Küche. Die Qualität aus der Küche von den Nachfolgern Rolands ist ohnehin weitum bekannt. Besonders erfreut mich jedoch die saubere und ordentliche Arbeitsweise der beiden, vor Allem die vorbildliche Bevorratung und Lagerhaltung. Jedem Freund und Gast kann ich ohne Vorbehalt einen Besuch bei Familie Schweissgut im Gasthof Goldenes Lamm empfehlen.

Nach erfolgter Pflicht und der Kontrolle des AMA Gastrosystems kommt der angenehme Teil meiner Arbeit. Der jährliche Besuch und das Probeessen des Wirtshausberaters.

Grundsätzlich versuche ich „Superlativen“ zu vermeiden. Aber im „Hause Schweissgut“ fällt mir das wirklich schwer. Der Betrieb ist vorbildlich und nachhaltig geführt. Alles ist ordentlich, sauber und hygienisch einwandfrei.

Das kulinarische Angebot ist phantastisch. Das legendäre Salatbuffet habe ich schon vor Jahren beschrieben. – Es gibt gezählte 14 frische Salate und mehrere Dressings etc. Aber jetzt kommt das wirklich Besondere:

Nunmehr bin ich 44 Jahren in der Tourismuswirtschaft beschäftigt, davon war ich ca. 38 Jahre selbst „an der Front“ tätig. Aber einen Fisch in dieser Qualität habe ich nur ganz, ganz selten gegessen. Von Roland erfahre ich, dass es sich um eine Kanadische Purpurforelle aus „Eigenpopulation“ handelt?! – Das heißt, die Forelle, es handelt sich um eine Regenbogenforelle, ist durch eigenes Aufkommen entstanden. – Ein festes Fleisch, perfekt auf den Punkt gebraten, ganz leicht glasig an der Gräte und dennoch einfach davon zu lösen. – Besser kann man diesen Fisch von herausragender Qualität gar nicht zubereiten. Sowohl die Art der Zubereitung wie auch die Präsentation verdienen ein ganz großes Lob. Ein Bravo an Jessica und René!

Die Beiden habe ich nochmals in der Küche besucht und zur perfekten Leistung gratuliert. Der Chef des Hauses, Herr Roland Schweissgut darf sich glücklich schätzen solche Nachfolger zu haben. Er hat den „Boden bestellt“ – die Saat wird auch in Zukunft aufgehen. – Davon bin ich überzeugt!

Dienstag, 5. Juni 2012

 

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Besucherbericht // Hotel Gasthof Goldenes Lamm ***, Weissenbach/Lechtal vom 20.05.2010

Es ist schon erstaunlich, mit welcher Nachhaltigkeit die Familie Schweißgut ihren Betrieb auf dem neuesten Stand hält. Immer wieder erkenne ich die Erneuerungen oder Verbesserungsmaßnahmen. Dieses Jahr konnte ich die neuen Toilette-Anlagen bewundern sowie den Zugang zu denselben. Geschmackvoll und modern sind die WC’s geworden, sauber und hygienisch einwandfrei sind sie ohnehin.

Dies trifft auf den gesamten Betrieb zu. Alles befindet sich in allerbestem Zustand. Die Sauberkeit und Ordnung ist allgegenwärtig. Auch die Tischkultur wie die allgemeine Dekoration sind vorbildlich.

Dieses Attribut gilt auch für die ordentlich gestaltete und sauber geschriebene Speisenkarte. Für jeden Geschmack findet sich das passende Angebot, besonders gefällt mir die Tatsache, dass für die einheimischen Arbeiter eine täglich wechselnde Speisenfolge gereicht wird. Sie honorieren das Engagement der Familie mit zahlreichem Zustrom.

Ich wähle die Tagessuppe und bekomme von Frau Verena eine heiße, geschmackvolle und leicht rahmige Lauchcremesuppe. Die Suppe ist sämig und von tadelloser Konsistenz.

Als Hauptgericht erbitte ich mir das gekochte Ochsenfleisch mit Krensauce, Blattspinat und Röstkartoffeln. Die beiden Scheiben vom Rindfleisch sind zart und saftig zugleich, der Blattspinat ist naturbelassen, von schöner Farbe und gut gewürzt. Es gibt noch einige Scheiben von der Karotte und von der Zucchini, einige Körner vom Mais, perfekt zubereitete Röstkartoffeln sowie eine milde Krensauce in der Saucière.

Die Küchenqualität im Gasthof Goldenes Lamm kann mit sehr gut beurteilt werden. Dies trifft auch auf die Service-und Dienstleistungsqualität der beiden adrett, im Dirndl gekleideten Damen im Service, Frau Verena und Tamara zu. Sie sind sehr freundlich, umsichtig, höflich und fachlich kompetent. Nett anzusehen sind sie allemal.

Besonders hat mir gefallen:

– Der gepflegte und saubere Gesamteindruck des Hauses
– Die ordentlich geschriebene Speisenkarte mit dem ausgewogenen Angebot
– Die tadellose Tischkultur und die stilvollen Dekorationselemente
– Die ausgezeichnete Qualität aus der Küche (Sohn René hatte an diesem Tag „Küchendienst“, um den neuen Koch einzulernen)
– Der gelebte Familienbetrieb. Auch die Tochter des Hauses ist in der Küche tätig
– Das hervorragende Preis/Leistungsverhältnis

Als Empfehlung habe ich anzubringen:

– Bitte nicht benötigtes Besteck vom Tisch entfernen
– Den Radiosender mit den nicht wirklich appetitanregenden Nachrichten durch eine angenehme Hintergrundmusik ersetzen

Wieder war der Aufenthalt bei der Wirtefamilie ein Erlebnis. Mit Hrn. Roland Schweißgut hatte ich noch ein freundliches und umfassendes Gespräch.

Die Qualitätsmarke der Tiroler Wirtshauskultur für das Jahr 2010 habe ich ihm gerne und direkt überreicht, am AMA Herkunftssicherungssystem wird teilgenommen.

Ernst Schmiedhuber, am Donnerstag, 20. Mai 2010

 

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Besucherbericht GH Goldenes Lamm // Weissenbach vom 16.05.2009

Allgemeines

Es ist der frühe Abend, als wir das Hotel-Gasthof Goldenes Lamm betreten. Es ist noch sehr ruhig an diesem sonnig-warmen Frühlingstag. Wir wählen jenen Teil des Restaurants, welches den nichtrauchenden Gästen vorbehalten bleibt. Diese „Stube“ ist „geschmackvoll-gediegen“ eingerichtet. Auffallend ist die allgegenwärtige Sauberkeit und Ordnung. Ein Besuch der Toilette-Anlagen zeigt dass diese, obwohl bereits älterer Bauart, sehr sauber sind. Der hygienische Zustand ist einwandfrei.

Service – Ambiente – Tirolnote

Der Juniorchef des Hauses, Herr René Schweissgut empfängt uns mit ausgesuchter Freundlichkeit und Höflichkeit. Er überreicht uns die äußerst ansprechende Speisenkarte mit ausgewogenem Inhalt. Er nimmt unsere Getränkebestellung entgegen. Inzwischen betrachten wir die Lokalität und dürfen wir folgt feststellen: die Tischkultur ist vorbildlich, die Dekoration wie das Ambiente im Allgemeinen sehr gut. Deutlich ist zu erkennen, dass hier „Profis“ am Werke sind. Besonders die Tischkultur hat es uns angetan. Unter anderem gibt es eine kleine Blumenvase mit tagfrischen Wiesenblumen. Eine nette Geste für den speisenden Gast.

Kulinarik

Nachdem wir abends eher nichts, wenn überhaupt leichte Gerichte zu uns nehmen, wählen wir einen Salatteller vom Büffet sowie den gebratenen St. Peter Fisch. Bei Familie Schweissgut wird eine ausgezeichnete Salatkultur gepflegt.

Es gibt ein attraktiv arrangiertes Salatbuffet mit folgendem Angebot: diverse Blattsalate wie lollo rosso und lollo biondo, Kopfsalat, Feldsalat und Rucola. Weiters finden wir Mais, Weißkraut, Karotten, Linsen, Tomaten, Radieschen, Gurken, Blumenkohl, rote Rüben sowie einen Nudelsalat. Diese Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Folgende Dressings stehen zur Wahl: Joghurt, Italienisches Dressing, Kräuter- und Cocktaildressings, Zusätzlich finden wir noch vier Essig und acht Ölsorten.

Die Salate sind absolut frisch und knackig. Auch die Blattsalate sind gewissenhaft „ein geputzt“ und gottlob klein geschnitten. Das gesamte Salatangebot kann zur Nachahmung empfohlen werden.
Als Hauptgericht wähle ich den Gebratenen St. Petersfisch an Zitronenbutter, dazu Gemüserisotto.

Es ist die erste Bestellung dieses Gerichtes der neuen Speisenkarte, erzählt uns der Juniorchef. Der delikat zubereitete Fisch ist geschmackvoll und gut gebraten. Das Gemüserisotto ist mit Fisolen, Zucchini, Mais, Karotten und Stücke vom weißen Spargel versehen. Zwei Stangen vom grünen Spargel sind ebenfalls beigegeben.

Die Küche kann insgesamt mit gut beurteilt werden, die Servicequalität vom Juniorchef Herrn René Schweissgut mit ausgezeichnet. Den Chef des Hauses haben wir leider nicht angetroffen.

Zusammenfassung und Anregungen

Besonders gefallen hat uns:

– Die allgegenwärtige Sauberkeit und Ordnung
– Die perfekte Dekoration sowie die Tischkultur
– Die fachlich kompetente, sehr freundliche Betreuung durch den Juniorchef

Qualitätsmarke der Tiroler Wirtshauskultur für das Jahr 2009 habe ich Herrn René Schweissgut direkt und gerne überreicht.

Ernst Schmiedhuber
Sonntag, 17. Mai 2009